Wer sind wir?

Die Selbsthilfegruppe Intersexuelle Menschen ist eine Kontaktgruppe für Menschen, die nicht ohne weiteres in ein duales Geschlechterbild hineinpassen und sich somit als intersexuell bezeichnen.

Intersexualität kennt vielfältige Formen, die bisher überwiegend öffentlich unbekannt sind. Auch die Betroffenen wissen zum Teil gar nicht voneinander. Vielen Betroffenen wurde die Wahrheit über ihr Sein vorenthalten. Wir haben uns zusammengeschlossen, um diese Tabuisierung aufzubrechen.

Wir treffen uns regelmäßig in regionalen und überregionalen Gruppen im deutschsprachigen Raum. In unseren Gruppen tauschen wir unsere Erfahrungen und vielfältige Informationen aus, selbstverständlich auch in NRW.

Wir unterstützen jeden Menschen unserer Gruppe auf seinem Weg.

Was wollen wir bewegen, wen wollen wir erreichen?

Wir bieten den Kontakt möglichst vielen Menschen, die mit der Thematik Intersexualität konfrontiert sind, egal wie sie verortet wurden oder sich selbst verorten.

Unsere Zielsetzung ist es, über Kommunikation, persönliche Kontakte und Beratung für Alle eine Entspannung der Situation und Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen.

Wir geben Raum für die Aufarbeitung der eigenen Biographie. Das Sprechen über die eigene Geschichte erleichtert das Leben.

Uns alle verbindet und motiviert die Überzeugung, dass die Menschenwürde, die Identität und die körperliche Unversehrtheit unantastbar sind und damit die Rechte des deutschen Grundgesetzes (insbesondere Artikel 1,2 und 3) uns genauso schützen, wie alle anderen Menschen.

Welche anderen Bezeichnungen und Synonyme gibt es?

Man spricht auch von

Testikulärer Feminisierung,

Pseudohermaphroditismus masculinus,

Hermaphroditismus,

CAIS (Komplette Androgeninsensivität mit 46 XY),

PAIS (Partielle Androgensensivität mit 46t XY),

Gonadendysgenesie, Swyer-Syndrom (46XY),

5-alpha-Reduktase mangel (46XY),

17-beta-HSD-Mangel (46XY),

Leydigzell-Hypoplasie (46XY),

CAH (AGS),

Klinefelter

DSD

und vielen anderen mehr…